Hi, I am C-3PO, human-cyborg relations and this is my counterpart R2-D2........beep...beep...beep

Hallo und willkommen in der Robotik-Ecke.

Vom Film-Roboter zum echten Roboter

Ich hab mich gefragt, wie ich denn wohl zu meiner Sammelleidenschaft von Robotern gekommen bin. Ich denke, der erste bewußte Einfluß kommt vom Fernsehen, als ich 1972 die Serie "Robbi, Tobbi und das Fliwatüt" gesehen habe. Faszinierend war für mich der Roboter "Robbi"

      

Die Technik und die Stimme haben mich total begeistert und ich erinnere mich noch deutlich, das ich oft den Roboter nachgespielt habe (ich war damals 6 Jahre !!), also die mechanischen Bewegungen und vor allem die markante Stimme des Roboters, mit einem "Klick" am Ende. Ich hab damals gern und viel mit Lego gespielt und hatte auch einiges an gekauften Modellen, wie Häuser, Schiffe oder einer Mondrakete. Einen Roboter gab es damals aber noch nicht bei Lego. Aus dem, was ich alles an Bausteinen hatte, hab ich mir dann einen recht ordentlichen Roboter gebastelt, der hier und da noch erweitert wurde. Im Aussehen ähnelte er stark  dem Robbi aus dem Fernsehen. Die Beine und Arme konnte ich leider nicht bewegen, aber durch den Einbau von bunten, transparenten Legoteilen und einem demontierten elektrischen Mercedes C111 Modell, konnte ich meinem Roboter Leben einhauchen. Mit der Kabelfernbedienung des C111 hab ich Lämpchen hinter den "Augen" von meinem Roboter zum Leuchten gebracht (in rot und grün), anstatt der Blinker des Mercedes. Dieses eigentlich sehr schöne Modell hab ich in vielerlei Hinsicht mißbraucht. Den Elektromotor, der den Wagen antrieb, hab ich dann zu einem Antrieb für Rotorblätter eines Hubschraubers benutzt., den es ebenfalls noch nicht von Lego gab. Der Rotor ließ sich dann sogar rechts- und linksrum drehen :-) Den alten Legoroboter hab ich heute leider nicht mehr. Alle meine Legosteine habe ich hirgendwann einem Kinderheim geschenkt.

1978 war das Geburtsjahr für einige meiner Hobbies oder Interessen. Wieder einmal ist Star Wars der Geburtshelfer :-)

  C-3PO und R2-D2

Natürlich kamen hier Roboter ohne Ende vor. Kein Wunder also, daß ich heute eine ordentliche R2-D2 Sammlung habe. (siehe dazu auch die Film-Sektion). Aber es brauchte seine Zeit, bis ich mit dem Sammeln anfing. In der Zwischenzeit haben mich weitere Science-Fiction Filme mit Robotern begeistert, darunter "Forbidden Planet - Alarm im Weltall" (1956),

 

        ROBBY                                 MAXIMILIAN

oder auch "Das schwarze Loch" von Disney (1979). Der böse Roboter Maximilian war einfach genial. Wesentlich größer als ein Mensch und mit rotierenden Messern ausgerüstet,  könnte man ihn heute noch in so manchem "Splatter-Movie" einsetzen. Das der Roboter fast geräuschlos schweben konnte und das bedrohliche rote Leuchten in seinem Kopf unterstützten seine brutale Erscheinung. Am Ende des Films steht Maximilian inmitten einer feurigen Hölle und das, zusammen mit seinem roten Panzer, ergeben so den Gesamteindruck des Teuflischen.

Im Film "Logan´s Run - Flucht in´s 23. Jahrhundert von 1976 kam auch ein fieser Roboter mit Namen Box vor.

BOX war aber noch nicht so gut wie seine späteren Kollegen. Er fuhr recht holprig umher und versuchte Menschen, die auf der Flucht waren und es bis zu ihm geschafft hatten, einzufrieren oder abzuschießen. Er sieht ein bischen aus wie die Cylonen der ersten Generation :-)

Unvergessen auch der Film "Der Tag, an dem die Erde still stand" (1951). Hier spielt ein riesiger silberner Roboter eine stumme Nebenrolle. Sein Name ist GORT und er ist der Begleiter und Beschützer des UFO-Kommandanten Klaatu.

GORT ist vielleicht ein wenig das Vorbild für Maximilian gewesen,  wenn man sich mal den Kopf ansieht. Ansonsten wirkt er eher wie Frankenstein´s Monster :-) Das Remake mit Keanu Reeves, der den Klaatu spielt, ist leider nicht so doll geworden. GORT ist nun überdimensional groß, aber das reist den Film auch nicht raus. Netter Versuch, aber nicht mehr.

Es gibt noch eine Menge "Blechbüchsen" und Filme, sogar welche, in denen nicht ein einziger Roboter vorkommt, die aber so treffende Namen wie "Angriff der Roboter" haben.  Was mich so an Robotern fasziniert ist neben der Computertechnik auch eben die Vorstellung vom künstlichen Menschen. Man versucht doch mit einem Roboter nichts anderes als eine Maschine zu konstruieren, die Arbeiten übernehmen soll, die man selbst nicht durchführen kann oder will. Er wird  zu einem Instrument, könnte und soll aber auch zu einem Gefährten werden. Wir projezieren gerne so etwas wie eine Seele in einen Roboter. Bei R2-D2 gehen die Handlungen weit über die Programmierung eines simplen Arbeiters hinaus. Künstliche Intelligenz oder KI ist hier das Schlagwort. Wobei R2 sich eindeutig von einer "normalen" KI abhebt. Mit immer mehr Intelligenz und Fähigkeiten wächst aber auch gleichzeitig die Angst vor einer Maschine, die ich nicht mehr kontrollieren kann. Damit wird der Helfer zu einer Gefahr, vielleicht sogar zu einer tödlichen. Bedrohlich wurde die Robotik zumindest in manchen Produktionsprozessen, wo keine Arbeiter mehr eingestellt wurden, da die Roboter die Arbeit nun effizienter und kostengünstiger durchführten. Normalerweise stellt so ein Roboter keine Bedrohung dar, aber durch technische Fehler ist ein Risiko nicht auszuschließen. Dieses Risiko wird immer größer, je weiter die Technik fortschreitet. Kommen wir wirklich eines Tages an den Punkt, wo wir gegen Roboter Krieg führen ??? Im Film Terminator ist dieses Szenario hinreichend beschrieben. Ich hoffe, es kommt nicht dazu. Ich sehe den Roboter auch lieber als Hilfe, möglicherweise als Gefährten. Für viele einsame Menschen ist so ein künstlicher "Freund" vielleicht ganz praktisch und es gibt auch schon Versuche dazu. Im Moment steuern sie verschieden Geräte, wie Fernsehen, Licht und Telefon, erinnern daran die Medizin zu nehmen. Ein Haustier ist prima, aber für einen Behinderten kann es sehr viele Probleme verursachen. Über die positive therapeutische Wirkung von Haustieren gibt es genügend Studien, aber wie soll jemand, der bettlägrig ist, seinen Hund ausführen ?? Entweder braucht man die Hilfe einer weiteren Person, oder man entwckelt einen Roboter-Hund. Schon bei Kampfstern Galactica wurde ein Roboter-Hund als Ersatz für einen "verlorenen" Vierbeiner gebaut und SONY hat sich als Pionier gezeigt, als es 1999 den AIBO  (jap. für Freund) konstruierte.

Auf den AIBO gehe ich an anderer Stelle noch genauer ein. Zunächst aber haben wir die 80´er Jahre :-) Hier gab es etliche Modelle von Robotern als Spielzeug, aber auch solche, die sich durch den Preis und durch die Funktionen deutlich von "Kinderspielzeug" unterschieden. Dazu zählten z.B. die Roboter der Firma TOMY. Als ich das erste Mal so ein "Ungetüm" zu sehen bekam, wollte ich unbedingt auch so einen haben. Der fuhr herum, blinkte, sprach mit den Leuten, machte Musik, unglaublich. So unglaublich war auch der Preis für so einen Roboter :-) Für mich nicht erschwinglich. Dann schlief das Interesse so ein wenig ein. Durch meinen Sport und die Schule war ich eigentlich sehr ausgefüllt und Zeit mit Lego und Co.  hab ich nicht mehr verbracht. Roboter gab es damals auch keine für mich zu kaufen, jedenfalls keine, die mich interessierten oder wenn, dann nicht bezahlbar waren. Mitte der 90´er Jahre änderte sich das. Durch einen Sportunfall konnte ich überhaupt keinen Sport mehr machen, konnte mich kaum noch und nur mit großen Schmerzen bewegen. Die Aussichten waren recht trübe und von da an hatte ich wieder sehr viel Zeit. Die wollte ich gerne mit Dingen ausfüllen, die mir ein wenig Spaß machten. Denn der Spaß war mir eindeutig vergangen. Das war wohl überhaupt der Auslöser für so manche Sammelaktivitäten :-) Zusammen mit einem Bekannten, der ebenfalls einen Faible für Roboter hatte, besorgte ich mir Informationen aus dem Internet. Damals war Ebay noch recht jung und das Angebot in Deutschland nicht sehr riesig. Dafür aber in USA, wo ich fortan fleißig einkaufte. So kam denn mein erster Roboter auch von dort, ein Omnibot von Tomy. Dem sollten dann bald noch weitere Modelle folgen. Tomy hat wirklich tolle Roboter gemacht,.z.B. eine Serie von Klein-Robotern (ca. 8cm hoch), die in ihrer Funktion sehr eingeschränkt aber dennoch liebenswert sind

(CrackBot hier unten links, DingBot rechts) ,

                                                                 

Neben den hier abgebildeten gibt es noch weitere mit exotischen Namen wie HootBot, FlipBot und DustBot. Dann gab es noch die "großen" Roboter, wie z.B. den Omnibot

Der Omnibot ist mit einem 6-Volt Bleiakku und zahlreichen Funktionen ausgestattet. Dazu gehören zwei bewegliche Arme (rechts mit Motorunterstützung) mit Greifzangen, blinkende Augen, Kompakt-Kassetenrekorder (der auch zur Aufnahme der Programme benutzt wird), Fernbedienung mit Mikrofon, eine interne Uhr mit Weckfunktionen und ein Tablet.

        

Man kan den Omnibot mit der Fernbedienung herumfahren lassen, auf Knopfdruck fängt er dann an zu piepen und die Augen blinken. Drückt man eine andere Taste, dann kann man in das Mikrofon sprechen und die Stimme kommt aus dem eingebauten Lautsprecher des Omnibots. Mit dem Kassettenrekorder kann man Musik abspielen, aber auch Programme aufnehmen. Die Signale zur Steuerung des Robots sind einfach Piepsignale, ähnlich wie diejenigen, mit denen Computerdaten gespeichert wurden. Man kann nun ein Programm aufnehmen und vom Omnibot sofort oder Timer-gesteuert ausführen lassen. Dazu geht man in den Aufnahme-Modus und fährt dann mit dem Roboter eine bestimmte Strecke ab, läßt ihn mal blinken, mal piepen oder den Arm heben. Am tollsten ist es natürlich, wenn der Roboter sich scheinbar wie von selbst einschaltet und dann herumfährt und z.B. Getränke "serviert". Man kann dazu das mitgelieferte Tablett nutzen. Läßt man ihn Musik abspielen, dann funktionieren sein Augen wie eine Art Lichtorgel. Man kann auch Solche Dinge kombinieren, also Musik (oder vorher aufgenommene Sprache) abspielen, herumfahren lassen und dann wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren.

Nachdem ich mit dem Omnibot eine Weile rumgespielt hatte, wollte ich noch mehr Tomy Roboter haben. Die "Winzlinge" haben mich nicht so sehr interessiert, da man mit ihnen nichts machen kann. Man läßt sie einfach laufen und schaut zu. Interessant wird es aber dann, wenn man Dinge beeinflussen kann, Programmabläufe verändert. Der nächste Roboter war dann  der VerBot

 

Der VerBot ist sehr interessant. Sein Name ist eine Zusammensetzung von Ver für Verbal und Bot, für Robot, zusammen VerBot.  VerBot ist komplett sprachgesteuert. Zu seinem Lieferumfang gehört ein Funkmikrofon, mit dem man die Kommandos erteilt. Diese Kommandos muß man zuvor einüben. Auf seiner Vorderfront sind mehrere rote Knöpfe. Diese Knöpfe sind mit jeweils einer Aufgabe verbunden. Hält man nun einen dieser Knöpfe gedrückt und spricht einen Befehl über das Mikro ein, dann wird dieser Aufgabe mit dem Wort oder Wortfolge verknüpft. Dabei ist es egal, welche Sprache man benutzt. Hauptsache, die Befehle sind im Klang unterschiedlich genug. Programmieren kann man damit alle Richtungen, sowie stop, Arme heben, Arme senken und Augen leuchten lassen. Mit den Armen ist er durchaus in der Lage auch Gegenstände zu greifen und hochzuheben. Die "Hände" werden beim hochnehmen der Arme zusammengeführt und funktionieren wie eine Zange.

Doch es blieb nicht bei diesen beiden TOMY Modellen. Irgendwann stieß ich im Internet auf mehr :-) Da kamen dann zunächst noch die Greifer, mit Namen ArmaTron

               

Der Armatron wurde sowohl von TOMY als auch von der Firma Radio Shack vertrieben. Unterschiedlich war nur die Verpackung und die Farbe (der Tomy Armatron ist in weiß mit blau gehalten). In Funktion und Ausstattung waren die beiden gleich. Der Armatron ist ein Greifarm-Roboter, wie sie ja auch in der Auto-Industrie eingesetzt werden. Oder im Umgang mit gefährlichen Substanzen. Dieser hier soll lediglich spielerisch den Umgang mit so einem Greifarm beibringen. Dazu werden verschiedene Dinge mitgeliefert, die es gilt innerhalb einer gewissen Zeit aufzunehmen und woanders wieder loszulassen.  Dafür kamen ein Ball, verschiedene Hütchen und eine Plastikbox zum Einsatz, Der Aramtron macht ziemlichen Lärm, macht aber auch Spaß. Ich hab ihn schon für Trickaufnahmen in dem Film "Wash Wars II - Die Schmutzfinken sudeln züruck" eingesetzt.  Ich hatte auch zwischenzeitlich mal einen Mobile Armatron, der im Wesentlichen ein Greifarm auf Rädern war.

Irgendwie war dieses Modell aber nicht so prickelnd. Die Greiffunktionen waren identlsch und das Rumfahren war nicht sonderlich interessant. Nach einiger Zeit hab ich ihn dann wieder verkauft. Ein bischen tat es mir schon leid, aber er ist in gute Hände gekommen.

Tja und dann kam schon der große Omnibot 2000

Der Omnibot 2000 ist der Größte von TOMY. Der 2000´er ist 60 cm hoch. Seine Beweglichkeit geht über die die des kleineren Omnibots. Sein rechter Arm hat noch eine motorgetriebene Greifklaue, mit der er auch Sachen anheben kann. Sie kann sich öffnen/schließen und drehen. Der Kopf ist beweglich und läßt sich ebenfalls drehen. Die Augen blinken, Sprache wird per Fernsteuerung und Funk auf einem Lautsprecher wiedergegeben. Von der Programmierung her arbeitet er genauso wie der kleine Bruder. Allerdings hat er ein 2-Gang Getriebe und ein Tablett mit Motor. Auf das Tablett kann man z.B. eine Dose oder ein Glas stellen und richtig servieren. Dabei fährt das Glas auf einem Fahrstuhl nach oben, die Klaue greift das Glas und reicht es nach oben an. Der Aufbau des 2000´er ist vom Innenleben her ähnlich dem normalen Omnibot, ein 6-Volt-Bleiakku ist auch hier die Antriebsenergie. Lediglich die Fernbedienung ist  stark erweitert, da man eine Steuerung für den Greifarm, den drehbaren Kopf und zuschaltbare Lichteffekte (Augen) eingebaut hat. Zum Größenvergleich mal dieses Foto

Auf dem Foto sieht man links noch ein weiteres Mitglied der Omnibot-Familie, den Omnibot Jr.

 

Der Omnibot Jr.  ist der kleinste in der Familie und er hat auch nicht mehr die Funktionsvielfalt seiner größeren Brüder. Er hat lediglich eine 4-Wege-Steuerung plus zuschaltbare leuchtende Augen. Auch er kommt mit Tablet, was bei den meisten Robotern von TOMY vorkommt. Wie z.B. auch bei diesem kleinen Kerl, dem Chatbot.

Der Chatbot hat eine kleine Kassette eingebaut. Die ist auch gut zu erkennen, wobei die Wickel gleich als Augen dienen. Als Besonderheit kann der Chatbot eine Aufzeichnung abspielen, die man zuvor mit der eingebauten Kassette aufgenommen hat. Rechts am Roboter ist ein Hebel, den man vorher herunterdrücken muß. Damit wird das Band zurückgespult und man kann die Aufnahme mittels des roten Knopfes am Kopf beginnen. Die Aufnahmedauer ist sehr begrenzt. Der Hebel geht dabei wieder in Ausgangsposition. Drückt man den Hebel erneut herunter und drückt den Knopf auf der Fernbedienung, dann wird die Aufnahme abgespielt, bis der Hebel wieder am oberen Endpunkt angekommen ist. Mit den restlichen Knöpfen kann man den Chatbot herumfahren lassen.

Zuletzt habe ich noch diesen grauen Robbi gefunden, den RoboCom

Der RoboCom ist ebenfalls sprachgesteuert, ist dabei aber wesentlich begrzter als der Verbot. Ganz interessant war die Tatsache, daß es ein identisches Roboter Model gab, das lediglich herumfahren konnte. Ich hatte diese Vorgänger-Version ebenfalls ersteigert. Dieser Roboter hieß Robo Butler. Als ich dann den RoboCom gefunden habe, habe ich den Butler wieder verkauft, da er dem anderen auf´s Haar glich und eben nicht so interessant ausgestattet war.

Und damit sind wir erstmal am Ende meiner Sammlung. Ob wirklich Schluß ist kann ich nicht sagen. Wenn ich mal wieder was interessantes finde, dann könnte es durchaus sein das.......ach Halt, da fällt mir ja noch was ein. Ich habe noch ein Modell vergessen. Allerdings ist er im Moment nicht in Funktion. Sieht ziemlich ramponiert aus :-) Er hört auf den Namen Robie Sr. und war von Radio Shack. Sein Körper ist eine 1:1 Kopie vom Omnibot, allerdings hat er einen separaten Kopf, nicht so zusammengestaucht wie die Omnibots. Leider ist die Elektronik kaputt und ich hab ihn erstmal auseinandergenommen. Irgendwo kommt kein Strom an. Damit Ihr einen Eindruck bekommt, habe ich mir  von einer anderen Roboter Seite im Internet ein Bild geklaut :-)

 

Der Autor dieser Webseite hat auch einiges zusammengetragen, daher lohnt sich vielleicht ein Besuch auf seiner Homepage     "The Old Robots Web Site" Wenn ich mir das so ansehe, dann gibt es da drau0en noch etliche tolle Roboter. Warten wir es ab....

Star Wars und R2-D2 gehören für mich zusammen und natürlich hab ich auch einen R2-D2 Roboter. Nicht nur ein Modell, sondern auch einen waschechten Roboter. Von der Firma Hasbro wurde der Interactive Droid hergestellt, den es leider hier in Deutschland nicht gegeben hat. Er wurde zwar über Toys´r us vertrieben, aber nicht hier. So mußte ich mal wieder in USA einkaufen gehen, was natürlich auch wieder den Zoll in´s Spiel brachte. Als er dann aber endlich hier war, war ich doch sehr glücklich und vergaß den Ärger mit dem Zoll wieder :-)

Der R2 ist fantastisch. Er h at ca. 120 Sprachbefehle, Infrarot Sensor, Mikrofon, eine weiße Kopf-LED, rotierender Dom, original Geräusche, eine Mobilitätssperre und vieles mehr. Man kann mit ihm Spiele spielen, er fährt Markierungen ab, überwacht den Raum, folgt einem auf Schritt und Tritt und stellt eine Menge Blödsinn an. Die Sprachbefehle werden natürlich nur auf Englisch akzeptiert und das kann schon mal schwierig werden. Wenn alles nichts hilft und R2 anfängt zu schmollen oder nicht so zu agieren, wie man es will, dann haut man ihm kurzerhand auf den Kopf. Genau wie C-3PO im Film, dann wird er wieder normal :-) Im Inneren hat er noch Fächer, mit denen er zu einem Servier-Droiden umfunktioniert werden kann (mittels kleiner Greifklaue). Seine Bewegungen und Geräusche sind so absolut authentisch, schade, daß er nicht größer ist (als 40 cm).

Durch einen netten Zufall bekam ich Zuwachs in  meiner Roboter Familie. Der Film "WALL-E, der letzte räumt die Erde auf", hat mich nicht nur von der Story her begiestert, auch das Design des Hauptdarstellers - WALL-E - fand ich toll. Ein wenig abgekupfert scheint er schon zu sein, denn ich finde, es gibt eine Ähnlichkeit zu "Nummer 5 lebt".

 

Nummer 5, genannt Johnny,  wurde von dem genialen Designer Syd Mead erschaffen, der ja auch für viele andere Filme, darunter TRON, Star Trek, Blade Runner, Aliens u.v.m. entwickelt hat. Ob bei Syd Mead ein wenig geklaut oder nicht, WALL-E ist einfach spitze. Nun aber zum Zufall. Im Cinemaxx in Mülheim stand längere Zeit ein WALL-E Pappaufsteller rum. Als der Film aus dem Programm genommen wurde, war der Aufsteller überflüssig.  Er wurde woanders hingeschafft und ich hab mal nachgefragt, ob wohl die Möglichkeit bestünde, ihn zu kaufen. Damals wollte man ihn nicht abgeben. Später hieß es dann, er solle versteigert werden. Jedenfalls schaute mich WALL-E immer wieder von der oberen Galerie aus an. Dann hab ich mal wieder all meinen Mut zusammengenommen und gefragt, was denn nun sei. Wieder kam das Argument, er solle versteigert, oder auf einem der kommenden Flohmärkte beim Zett verkauft werden. Ich hab dann noch einen Bekannten gefragt, der mittlerweile beim Cinemaxx arbeitete. Und dann, als ich es schon eigentlich nicht mehr erwartete, kam die Frage an mich: "Hast Du noch Interesse an dem WALL-E ?" Und ob. Ich hatte glücklicherweise noch einen Transporter an der Hand, ohne den ich den WALL-E nicht hätte transportieren können. Er ist doch recht groß. ... Zunächst hab ich ihn noch versteckt, denn er sollte mein Highlight bei der Neueröffnung meiner Area 51 werden, nachdem ich die Überschwemmung in 2009 überstanden hatte. Alles mußte ausgeräumt werden und nun sollte die Area 51 wieder aufleben und WALL-E die Gäaste begrüßen. Es war so, wie ich es mir gewünscht hatte und nun steht WALL-E im Kreise der Familie.

Auf dem Bild wirkt er gar nicht so groß, aber wenn man weiß, daß der Omnibot 2000 (2. v.r.) 60cm hoch ist, dann bekommt man vielleicht so eine Ahnung, wie gewaltig der 3D Aufsteller ist.